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Direktor Daniel Renz übergab die Tickets — »Die Arbeit muss man unterstützen«

Friedberg (har). 50 Freikarten für eine Vorstellung des Universal Zirkus Renz, der ab dem morgigen Mittwoch bis einschließlich kommen dem Sonntag mit seinem brandneuen Programm auf der Seewiese Premiere feiert, übergab Zirkusdirektor Daniel Renz am Freitagnachmittag im Laden der Friedberger Tafel an die 1. Vorsitzende Hannelore Finkernagel sowie deren Stellvertreter Peter Radl. Die Freikarten werden bei den beiden nächsten Lebensmittelausgaben an bedürftige Familien mit Kindern weitergegeben, so Hannelore Finkernagel, die sich bei Renz für die Spende bedankte.
»Diese Familien hätten nie das Geld, sich einen Zirkusbesuch zu leisten und für die Kinder ist dies sicher etwas ganz Besonderes«, stellte Radl ergänzend fest.
Für Daniel Renz, dessen Stammsitz sich bekanntlich in Ockstadt befindet, ist die Kartenspende an die Friedberger Tafel eine Selbstverständlichkeit: »Diese Arbeit muss man genauso unterstützen wie deren Kunden, da spende ich Freikarten besonders gerne«, so Renz, der sich auf das anstehende »Heimspiel« besonders freut, kämpft er doch schon seit fünf Jahren darum, endlich einmal wieder auf der Seewiese gastieren zu können.
Bei der Übergabe stellten die Mitglieder der Tafel und Renz noch eine Gemeinsamkeit fest. Denn sowohl im Namen des Zirkus als auch der Tafel betteln immer wieder Menschen um Spenden (die WZ berichtete mehrmals).
»Selbst in der Bäckerei in Ockstadt, in der wir immer unsere Brötchen holen, waren diese falschen Sammler unterwegs und wollten für den Zirkus sammeln«, erzählte Zirkusdirektor Renz.