Subaru Deutschland GmbH beschenkt die Friedberger Tafel
Friedberg (pd). Eine Spende über 2500 Euro erhielt die Friedberger Tafel von der Subaru Deutschland GmbH. Die Geschäftsführung der Import-Zentrale des weltgrößten Herstellers von Allrad-Pkw hatte auch in diesem Jahr keine Weihnachtskarten verschickt und beschlossen, das gesparte Geld für einen guten Zweck zu spenden. »Wir wollten eine Organisation bedenken, die Hilfe wirklich benötigt und bei der das auch direkt ankommt«, erklärte Jens Becker, Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH.
Im letzten Jahr ging die Spende an den Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Friedberg/Bad Nauheim. In diesem Jahr entschied Subaru Deutschland sich für die Friedberger Tafel. Die 1. Vorsitzende Hannelore Finkernagel die großzügige Spende hocherfreut entgegen. Nach dem Vorbild von mehr als 650 bestehenden Tafeln in Deutschland hatte sich der Verein im Februar dieses Jahres gegründet und im Juli seine Tätigkeit aufgenommen. Die Idee der ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die nicht mehr im Wirtschaftsprozess verwendet werden können, vor deren Vernichtung zu bewahren und sie bedürftigen Menschen zuzuführen. Dazu gehören Lebensmittel, die aussortiert werden, wenn zum Beispiel das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht oder die Verpackung defekt ist. »Immer mehr Menschen in unserer Wohlstandsgesellschaft müssen um ihr tägliches Brot kämpfen«, klagt Finkernagel. »Ob kinderreiche Familien mit geringem Einkommen, allein erziehende Elternteile, Rentner mit unterdurchschnittlichen Ansprüchen, Familien, die in vorübergehende Notlage geraten sind — sie alle brauchen dringend unsere Hilfe.« Die Kauffrau sieht die Aufgabe der Tafel vor allem darin, Lebensmittel, die es bei uns eigentlich im Überfluss gibt an die zu verteilen, die sie dringend benötigen, aber nicht, genügend Geld dafür besitzen.
Sie sind hier:
Archiv
