Friedberg (har). »Mit Erstaunen und Befremden« hat der Vorstand der Friedberger Tafel
den der WZ vom 9. Juni erschienenen Artikel »Tafel für Hilfsbedürftige: UWG stellt
Prüfantrag« zur Kenntnis genommen, wie er in einer Presseerklärung mitteilt. Der
Vorstand wisse nicht, warum Gudrun Roth und ihre Partei, die Bad Nauheimer UWG,
glaubten, sich in dieser Art und Weise — durch das Stellen von Prüfanträgen für eine
Zweigstelle der Friedberger Tafel in Bad Nauheim — einsetzen zu müssen.
In den mit den Vorstandsmitgliedern geführten Gesprächen sei von Tafel-Seite so
ein Ansinnen nicht gestellt worden, zumal sich die Tafel schon seit Beginn ihrer Arbeit
intensiv mit der Aufgabenstellung »Ausgabestelle Bad Nauheim« beschäftige.
Die Friedberger Tafel, so der Vorstand in seiner Stellungnahme, sei ein über allen
Parteien stehender mildtätiger Verein, der seine Angelegenheiten auch ohne Einmischung
von politischen Gruppierungen geregelt habe.
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