Soziale Einrichtung in der Kurstadt müsste als Zweigstelle von Friedberg geschaffen werden
Bad Nauheim (bk). Eine Tafel für Hilfsbedürftige bietet sich auch für die Kurstadt an. iese Ansicht vertritt die UWG, die in einer der nächsten Parla-mentssitzungen einen entsprechenden Prüfantrag stellen will.
Die Fraktion der Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft hatte kürzlich über das Thema diskutiert. Stadtverordnete Gudrun Roth hatte die Friedberger Tafel besucht und eine Reihe von Informationsgesprächen geführt. In der Kreisstadt wird die Einrichtung laut Roth von rund 300 Familien genutzt, 40 freiwillige Helfer seien tätig. Es sei geplant, auch die Stadtteile einzubinden. Das Tafel-Team sammele Lebensmittel, die qualitativ noch einwandfrei, vom Einzelhandel aber aussortiert werden, weil das Mindesthaltbar-keitsdatum fast erreicht ist.
»Falls in Bad Nauheim eine ähnliche Einrichtung geschaffen werden soll, ist jedoch zu beachten, dass im 15-Kilometer-Umkreis von Friedberg keine weitere eigenständige Tafel gegründet werden kann. Bad Nauheim würde somit als Zweigstelle von Friedberg gelten«, betonte die Stadtverordnete. Wichtig sei, passende Räumlichkeiten zu finden und eine entsprechende Ausstattung zur Verfügung zu haben. Für eine zweimalige Essensversorgung in der Woche seien 40 freiwillige Helfer erforderlich.
Roth kündigte einen Prüfantrag der UWG zu diesem Thema an. Der Magistrat soll ermitteln, ob dieses Projekt in der Kurstadt umgesetzt werden kann.
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