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Organisation der Bauernheimer Aktion im Rahmen >>Friedberg frühstück!<< übergaben Spende am Dienstag

Friedberg (har). Ein voller Erfolg war die Aktion „Friedberg frühstückt“ im Herbst vergangenen Jahres auch in Bauernheim. Dort wurde am Sonntag, dem 24. September bis in den Nachmittag hinein gefrühstückt und die Ortsvereine hatten dazu noch ein abwechslungsreiches Programm organisiert.
Da die Zutaten zum Frühstücksbuffet gespendet wurden, stand für die Initiatoren fest, dass der Reinerlös an die Friedberger Tafel gespendet werden soll.
Am Dienstag war es nun so weit Julian Stey, der Initiator der Bauernheimer Aktion, übergab zusammen mit Ortsvorsteher Ulrich Hausner im Tafelladen einen Scheck in Höhe von 450 Euro an Peter Radl, den 2. Vorsitzenden der Friedberger Tafel und die beiden Vorstandsmitglieder Bernd Schäfer und Norbert Simmer übergeben.
Stey berichtete kurz über die Frühstücksaktion, die vom Stadtmarketingverein unterstützt wurde. Mit dabei waren schließlich nahezu alle Bauernheimer Vereine und Interessengruppen, so der Männerchor „Eintracht“, die Freiwilligen Feuerwehr, die evangelischen Kirchengemeinde, die SG Bauernheim aber auch eine Schoppenmannschaft und die >>Dorfschänke<<.
Finanziert wurde die Aktion dank der Unterstützung zahlreicher Firmen und so konnte die Teilnahmegebühr mit 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder niedrig gehalten werden. Zahlungsmittel war der „Freusticker“, den über 300 Besucher erworben hatten und damit war die Bauernheimer Veranstaltung einer der best Besuchtesten überhaupt.
Mit dem Hit „In Bauernheim gibt’s Freustick“, dem Martin Schnur mit dem Männerchor aufgenommen hatte, erhielt jeder Bauernheimer Haushalt eine musikalische Einladung für einen unvergesslichen Sonntag mit „gigantischem Buffet, Live-Musik, Flohmarkt, Rückengymnastik und einem Fußballturnier.
In der Nachbesprechung wurde dann festgelegt, den gesamten Überschuss an die Friedberger Tafel zu übergeben und dies begründete Stey wie folgt: „In guten Zeiten daran denken, dass es Menschen gibt, denen es schlechter geht“.
Im Namen der Friedberger Tafel dankte Peter Radl den Bauernheimern für die Spende und erläuterte, dass die Zahl der Bedürftigen, die sich bei der Tafel melden, weiterhin steigt. Derzeit wird überlegt, die Waren auch in den Ortsteilen auszugeben, da viele Menschen nicht einmal das Geld haben, mit dem Bus in die Stadt zu fahren oder gesundheitlich nicht in der Lage sind, in den Tafelladen zu kommen.
Bildunterschrift:
Julian Stey (2. v.l.), und Ortsvorsteher Ulrich Hausner (2.v.r.) übergaben den Scheck an Peter Radl (Mitte), mit dabei Bernd Schäfer (l.) und Norbert Simmer (r.
Foto: Schuchardt