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Friedberg (har). Mit einem Informationsstand auf der Kleinen Freiheit beteiligte sich die Friedberger Tafel an Samstag am zweiten bundesweiten „Deutschen Tafeltag“. Vorsitzende Hannelore Finkernagel sowie weitere Vorstandsmitglieder und freiwillige Tafelhelfer informierten die Passanten über die Tafelarbeit.
Den Stand hatten die Tafelhelfer am Vortag des Erntedankfestes mit Kürbissen, heimischen Gemüse- und Obstsorten dekoriert und so für einen besonderen Blickfang gesorgt. Für die Besucher aber auch für die Helfer, die bei den kühlen Temperaturen schon mal kalte Füße bekamen, gab es heißen Apfelwein und ein süßes „Küsschen“, von Ferrero, einem der Lieferanten der Tafel.
Finanziert wird die Tafelarbeit ausschließlich über Spenden. „Wir brauchen jeden Euro“, erklärte Hannelore Finkernagel. So muss im kommenden Jahr ein neues Fahrzeug mit Kühlung zur Abholung der Lebensmittel bei den Geschäften und Firmen angeschafft werden.
Eine der größten Einzelspenden kam im letzten Jahr von Fotografin Loni Schuchardt und Andreas Kugland von der Wetterauer Druckerei in Fauerbach, die den Kalender „Friedberg- andere Blickwinkel“ zugunsten der Tafel aufgelegt und verkauft hatten, wobei Kugland alle Druckkosten übernommen hatte.
Der Erfolg war so groß und so entschlossen sich beide, erneut einen Kalender aufzulegen und den Erlös wieder ohne Abzug der Friedberger Tafel zu spenden. So verkauften die Tafelmitglieder am Samstag den brandneuen Kalender „Friedberg – andere Blickwinkel 2009“ zum Preis von zehn Euro und schon nach knapp zwei Stunden waren über 20 Kalender verkauft.
Ebenso angeboten wurde das Kinderkochbuch „Ich koch mir was“, das die Metro Group herausgebracht hat und in seinen Geschäften zugunsten der Tafel verkauft. Auch hier fließen die Einnahmen von 9,99 Euro pro Exemplar ohne Abzug in die Tafelarbeit. Darüber hinaus spendeten einige Passanten spontan Geld.

Foto: Loni Schuchardt

utz_har_Tafeltag: Blick auf den Infostand